Menü
Logo
Hengste
DE EN
Johann Hinnemann - Krüsterhof Dressurstall

Donauruf

v. E.H. Herzruf - Exorbitant xx - Habicht
Fuchs mit dichtem Stichelhaar - 171 cm -  geb. 2010

    • Trakehner Siegerhengst des Jahres 2012
    • aus hocherfolgreichem Mutterstamm
    • S*** erfolgreich

      Anerkannt für: Trakehner Verband, Rheinland, Westfalen und Oldenburg

      Besitzer: Gestüt Wiesenhof, Krefeld

      Frischsamen Anzahlung: 300€*
      Rest bei Trächtigkeit am 01.10.2022: 600€*
      *zzgl. 7% MwSt.

      WFFS Negativ

      Mit dem einstigen Trakehner Siegerhengst Donauruf tritt ein echtes genetisches Juwel in den Zuchteinsatz auf den Krüsterhof. Der Grand-Prix erfolgreiche Donauruf zeichnet sich aus durch die seltene Konstellation zweier Halbbluteltern und empfiehlt sich als Veredler. Mit seinem Vater Herzruf und der Mutter Dolce Vita III aus der Donau-Dynastie flankieren zwei der bedeutendsten Trakehner Stutenfamilien der Gegenwart das Pedigree.

      Bereits über viele Jahre sportlich erfolgreich, bewies Donauruf im Herbst 2020 seine ganze Qualität und Einstellung, als er in kürzester Zeit den grossen Sprung von der Klasse M bis in den Grand Prix vollbrachte. Nach zügigen Erfolgen in St.Georg und Intermediare-I feierte der Hengst unter dem Sattel von Kahra Alena Baumann im Dezember 2020 den dritten Platz im Kurz Grand Prix. Mit seinem Einzug auf den Krüsterhof erhält Donauruf nun im Alter von zwölf Jahren lang verdiente züchterische Chancen.

      „Der Trakehner Siegerhengst des Jahres 2012 erhielt leider nicht so viele Stuten, wie er verdient hätte, was aber dadurch begründet war, daß er nur über Tiefgefriersperma zum Einsatz kam.“, so schreibt es Zuchtleiter Lars Gehrmann in der Nachzuchtbewertung zu Donauruf. Den wenigen Fohlen attestiert Gehrmann Merkmale, die nicht nur die Trakehner Zucht bereichern: „Dazu gehört fast durchweg die bedeutende Aufmachung mit Größe, Rahmen, Partien, Linie und Körperkomfort. Dabei fungiert er nicht nur als Veredler. Die Beine sind lang, die Gelenke kräftig und die Fundamente stabil. Fast alle Fohlen fallen sofort auf, nicht nur wegen ihrer teilweise farbenfrohen Abzeichen. Der sportliche Anstrich wird abgerundet durch die taktsicheren Bergaufbewegungen mit meist sehr effektvollem Ablauf.“


      Donauruf verfügt über ganze 23 Nachkommen, von denen neun bisher die sportliche Bühne betreten haben. Die erfolgreichste Tochter ist die einstige dreijährige Trakehner Reitpferdechampioness Hermine (Mv Kaiserdom x Fahnenträger), die 2021 erfolgreich auf Dressurpferde L-Niveau debutierte.

      Mit 67 Prozent Vollblutanteil steht Donauruf so hoch im Blut, wie sonst nur echte Halbblüter. Echte Halbblüter jedoch sind selten. Als Produkt gleich zweier Halbbluteltern kommt hier der Blutanteil bereits aus dritter Generation gefällig konsolidiert zu tragen. Sicherer kann man Sportpferde heutzutage kaum veredeln.

      Beide Eltern verkörpern darüberhinaus erfreulich vielseitige Genetik. Vater Herzruf ist ein Sohn des sehr geschätzten und wertvollen Vollblüters Königspark xx, der auch in der Holsteiner Springpferdezucht zum Einsatz kam. Die Nachkommenleistung des mütterlichen Grossvaters, dem Vollblüter Exorbitant xx, rekrutiert sich gleich zu zwei Dritteln aus dem Springsport. Mit dem unvergessenen Habicht (S-Vielseitigkeit/Martin Plewa), der auch Vater des unverwüstlichen Leistungsvererbers Sixtus ist, folgt begehrte und bewährte Sportlichkeit auch an dritter Stelle des Pedigrees.

      Donauruf empfiehlt sich daher auch für die Landespferdezuchten als hoch im Blut stehender, genetisch wertvoller Outcross!

      Einzigartig ist die erlesene Genetik aus dem Züchterhaus Veronica von Schöning auf beiden Seiten des Pedigrees. Schon der Vater Herzruf, dessen bekanntester Sohn Herzruf‘s Erbe (Ulla Salzgeber) noch den meisten ein Begriff ist, stammt aus der Zucht von Veronica von Schöning. Dort wurde auch der aktuell erfolgreichste Trakehner Springhengst Hirtentanz geboren, ein enger Verwandter zu Herzruf, ebenso wie der S-erfolgreiche populäre Dressurvererber Hibiskus. Auch der auf dem Krüsterhof beheimatete San to Alati ist ein Spross der Stutenfamilie des Herzruf. (Mehr zur Stutenfamilie des Herzruf auf der Seite von San to Alati)

      Donauruf ist Halbbruder zum Prämienhengst Dürrenmatt (von Hirtentanz), der gemäss seiner  Abstammung fünfjährig kurzzeitig bei Sandra Auffarth einzog, um dann doch Karriere im Dressurviereck zu machen (Prix St.Georges). Der aktuelle Trakehner Reservesieger „Dein Erbe“ (von Hirtentanz) ist gezogen aus einer Halbschwester des Donauruf. Aus der Grossmutter Domina VI stammt der gekörte Donaukönig (von Königspark xx), der unter dem Sportnamen Dernier Crie internationales Junge-Reiter Championatspferd und 28-facher S-Sieger wurde. Mutter und Grossmutter des Donauruf stellen allein sieben gekörte Hengste und dreizehn erfolgreiche Sportpferde.



      Anekdotisches zur Stutenfamilie des Donauruf

      Der Stamm führt geradewegs zurück auf die Donautraum vom Schimmelhof (von Pregel) und gilt als einer der wertvollsten, züchterisch und sportlich am stärksten dokumentierten Stutenstämme der Gesamtzucht, mit grossem Einfluss auf die neuzeitliche Trakehner Geschichte. So wurde der noch 1965 von Curt Krebs-Schimmelhof aus der Donaulied vom Schimmelhof gezogene Sohn der Donauwind (von Pregel) Vater des märchenhaften Abdullah, dem erfolgreichsten Trakehner Springpferd aller Zeiten (1984 Olympisches Manschaftsgold und Einzelsilber, 1986 erfolgreichstes Pferd und Vizeweltmeister Aachen). 

      1942 hatte Curt Krebs-Schimmelhof die bildschöne Cancara-Tochter Donna aus dem Hauptgestüt Trakehnen gekauft. Deren Mutter Dongola ox hatte der Trakehner Landstallmeister Dr. Ehlert 1935 aus polnischer Zucht nach Ostpreussen geholt, um „die arabischen Merkmale wie Gesundheit, Fruchtbarkeit, Anspruchslosigkeit, Härte und gutartiges Temperament nachhaltig zu verankern.“

      Es kam der zweite Weltkrieg und mit ihm das Ende Trakehnens und die Flucht des Curt Krebs-Schimmelhof. Im Sattel seiner Lieblingsstute Donna brachte er 42 Mutterstuten bis nach Mecklenburg, von denen die meisten später von der roten Armee requiriert wurden. 1946 übernahm Curt Krebs-Schimmelhof kurzzeitig die Leitung des Landgestüts Redefin, wunderbar nachzulesen bei Erhard Schulte:

      „Mit ihm hielten seine Stuten Donna und Peraea Einzug in Redefin und bewältigten als nimmermüde Geschöpfe dienstliche Ausritte im Kreisgebiet. … Im selben Jahr musste Herr Krebs von seinem Amt zurücktreten, wie konnte es anders sein, ein ostpreussischer Gutsbesitzer als Landstallmeister in einem sozialistischen Staat. In einer offenen Kali-Lore mussten wir Donna und Peraea verladen und mit Sondergenehmigung fuhr Herr Krebs stolz erhobenen Hauptes mit seinen Lieblingen in die Freiheit.“

      Bei Nacht und Nebel gelang es ihm später, sieben Stuten über die Elbe in den Westen zu retten. Aus der o.g. Peraea zog Curt Krebs-Schimmelhof 1958 den ebenso häufig in der Donau-Familie verankerten Pregel. Über ihre Tochter Donau vom Schimmelhof (von Hansakapitän) wurde Donna zur Linienbegründerin der Donau-Familie, von der ein Teil auf dem Klosterhof in Medingen zur Blüte fand, Donnas Urenkelin Donautraum vom Schimmelhof (von Pregel) wurde zur Linienbegründerin des Stammes im Hause Veronica von Schöning und dort Urgrossmutter des Donauruf.

       

      Pedigree

       
      E.H. Herzruf Königspark xx Prince Ippi xx
      Kleine Ballerina xx
      Herzchen Ginster
      Herbstblüte
      Dolce Vita III Exorbitant xx Final Straw xx
      Fee xx
      Domina IV Habicht
      Donautraum
      Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und dabei das Nutzererlebnis zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
      Ok Mehr Informationen